Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien
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Abschlussarbeiten

Allgemeine Hinweise

Wenn Sie Interesse an einer Abschlussarbeit am WIM haben, verwenden Sie bitte das Kontaktformular unter folgendem Link:

http://www.mercator.bwl.uni-muenchen.de/kurse/wim

Aktuelle Themen (mit dem jeweiligen Betreuer) finden Sie unten auf dieser Seite.

Sollten Sie Fragen haben oder Hilfe bei der Bewerbung brauchen, dann wenden Sie sich bitte an Philipp Barthel.

Als Bachelor- oder Master-Studierender der Betriebswirtschaftslehre (in Ausnahmefällen auch anderen Studiengängen der LMU) können Sie am Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien ihre Abschlussarbeit schreiben.

Abschlussarbeiten werden umfassend betreut. Sie sind in der Regel eng mit den laufenden Forschungs- und Projektarbeiten am Institut verknüpft. Ein Thema jenseits der laufenden Forschungs- und Projektarbeiten ist grundsätzlich möglich. Themen werden schrittweise definiert und richten sich in Komplexität und Umfang nach Art des angestrebten Abschlusses. Einen festen Starttermin gibt es nicht. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, kann jederzeit mit der Abschlussarbeit begonnen werden. Die Studierenden nehmen während der Bearbeitungszeit regelmäßig an unseren Kolloquiumsveranstaltungen teil und stellen dort auch ihr Projekt vor.

Das Institut stellt für die Bearbeitung von Abschlussarbeiten und Seminararbeiten Richtlinien und Formatvorlagen bereit. Bitte verwenden Sie die nachfolgenden Dateien und beachten Sie die entsprechenden Richtlinien bei der Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten:

Richtlinien für die Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten

- Formatvorlagen für Microsoft Word und Endnote

- Hinweise zur Verwendung der Formatvorlage und zur Einbindung von Endnote

Betreuung von Abschlussarbeiten

Interessenten für Bachelorarbeiten, die ein Hauptseminar (PStO 2006, PStO 2008) bzw. Pflichtseminar (PStO 2015) unseres Instituts oder am Institut für Electronic Commerce und Digitale Märkte (ECM) oder am Institut für Internet Business und Internet Services (IBIS) erfolgreich abgeschlossen haben, können sich für die jeweilige Abschlussarbeit über das Kontaktformular oben auf der Seite bewerben. Die Anzahl der zur Betreuung angenommenen Abschlussarbeiten richtet sich nach der jeweils verfügbaren Kapazität des Lehrstuhls.

Für Abschlussarbeiten im Studiengang M.Sc. BWL liegt derzeit keine Beschränkung vor, der Besuch einschlägiger Lehrveranstaltungen insbesondere am Institut wird aber erwartet.

Bezüglich Abschlussarbeiten in weiteren Master-Studiengängen wenden Sie sich direkt an Prof. Dr. Thomas Hess.

Abgabe der Arbeit

Studieren Sie einen wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang, dann muss ihre fertige Arbeit spätestens zu dem bei der Anmeldung festgelegten Termin beim ISC (Informations- und Servicecenter Wirtschaftswissenschaftlicher Prüfungen, Ludwigstraße 28 VG) eingereicht werden. Dabei sind die Öffnungszeiten des ISC unbedingt zu beachten. Die Arbeit ist dort in dreifacher Ausführung abzugeben und muss eine eigenhändig unterschriebene Versicherung darüber beinhalten, dass die Arbeit selbständig und ohne Benutzung anderer als der angegebenen Hilfsmittel angefertigt wurde, noch keiner anderen Prüfungsbehörde vorgelegt und weder ganz noch teilweise in technischer oder elektronischer Form veröffentlicht wurde  (Formblatt siehe Richtlinien des Instituts für die Anfertigung einer wissenschaftlichen Arbeit).
Haben Sie einen anderen Studiengang belegt, dann beachten Sie bitte die diesbezüglichen Vorgaben des für Sie zuständigen Studiengangs.
In jedem Fall sollte der jeweilige Betreuer eine elektronische Version (PDF oder Word) erhalten. Weitere Informationen zur Abgabe der Abschlussarbeit können den jeweiligen Prüfungsordnungen entnommen werden, die auf den Seiten des ISC abrufbar sind.

Themen

Innerhalb der nachfolgend beschriebenen Themenfelder werden derzeit Abschlussarbeiten vergeben. Wenn Sie sich für die Übernahme einer Arbeit in einem der Themenfelder interessieren, können Sie im zentralen Kontaktformular (oben auf der Seite), den Namen des für das Forschungsthema zuständigen Betreuers angeben. Bitte bewerben Sie sich nicht gleichzeitig bei verschiedenen Assistenten sondern nacheinander gemäß Ihrer Themenpräferenzen. Finden Sie gar keinen Anknüpfungspunkt, dann sprechen Sie bitte Philipp Barthel an.

Digital Media Busines

  • Nutzung und Monetarisierung digitaler Medien(technologien)
    Die Medienindustrie wurde als eine der ersten Branchen von den Auswirkungen der Digitalisierung erfasst und befindet sich seitdem fortwährend im Wandel. Digitale Technologien zur Informationsverarbeitung und -verbreitung verändern die Medienproduktion, -distribution und -nutzung stetig. Diese Veränderungen stellen bestehende Wertschöpfungsstrukturen in Frage, ermöglichen zugleich aber auch neue Geschäfts- und Erlösmodelle. Allerdings steht für viele digitale Medienangebote noch nicht fest, ob sie auf Dauer wirtschaftlich tragfähig sind. Dafür sind zwei Voraussetzungen erforderlich. Zum einen müssen die Angebote vom Rezipienten langfristig akzeptiert und ausreichend häufig bzw. ausdauernd genutzt werden. Zum anderen muss sich diese Nutzung monetarisieren lassen. Dieses Themenfeld geht daher der Frage nach, wie digitale Medienangebote optimal gestaltet und monetarisiert werden können. Das Themenfeld ist dabei nicht auf eine bestimmte Art von Inhalt (z.B. Nachrichten, Musik, Filme, Spiele), auf ein bestimmtes Erlösmodell (z.B. Paid Content, Werbung, Transaktionsvermittlung) oder eine bestimmte Technologie beschränkt.
    Bitte beachten Sie: Bachelorarbeiten werden in diesem Themenfeld nur noch nach Ausschreibung auf der Webseite vergeben. Bei Interesse an einer Masterarbeit wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular (Link oben auf dieser Seite) an Benedikt Berger. Arbeiten in englischer Sprache werden bevorzugt.
  • Digital Paywalls – die letzte Chance für Journalismus im Zuge der Digitalen Transformation und Disruption?
    Insbesondere für Zeitungsverlage stellt die Digitale Transformation und deren Auswirkungen auf gängige Geschäftsmodelle eine enorme Herausforderung dar. Zum einen sinken Einnahmen aus klassischen Erlösquellen wie dem Verkauf von Zeitungen, Abonnements und Werbung. Zum anderen weisen Konsumenten eine geringe Zahlungsbereitschaft (d. h. WTP) für Online-Content auf. Die Margen aus Werbeeinnahmen im digitalen Umfeld (z. B. Banner-Werbung) reichen nicht aus, um den negativen Trend klassischer Erlösmodelle zu kompensieren. Neben einer Vielzahl von Nachrichtenanbietern intensiviert sich der Wettbewerb auch durch sog. Nachrichten-Aggregatoren (z. B. Google) und soziale Netzwerke (z. B. Facebook), welche stetig an Marktanteilen gewinnen. Es stellt sich die Frage, wie „Online-Content-Provider“, insbesondere Zeitungsverlage, journalistische Arbeit monetarisieren können, um schlussendlich im digitalen Umfeld nachhaltig und erfolgreich zu wirtschaften. Seit ca. 20 Jahren experimentieren Zeitungsverlage mit der Implementierung und Ausgestaltung von „Digital Paywalls“. Dies sind Bezahlschranken, die den Zugang zu Online-Content auf Webseiten für den Endkonsumenten beschränken. Es haben sich verschiedene Typen an Paywalls im Markt etabliert, wie das „Freemium-Modell“ (d. h. Differenzierung anhand der Qualität) oder die „Metered Paywall“ (d. h. Regulierung anhand der Quantität des Nachrichtenkonsums). Über den Erfolg von „Digital Paywalls“ und der Auswirkung verschiedener Ausgestaltungsformen auf das Verhalten von Konsumenten besteht jedoch in der Literatur, sowie der Praxis keine Einigkeit. In einer Abschlussarbeit könnte beispielhaft die Reaktion von Konsumenten, insbesondere der Zahlungsbereitschaft, auf verschiedene Formen von „Digital Paywalls“ anhand einer Literaturanalyse untersucht werden.
    Bei Interesse an diesem Themenfeld wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular (Link oben auf dieser Seite) an Robert Rußell.
  • Multichannel in der Medienindustrie – Kannibalisierung oder Synergie?
    Der Mediensektor gilt als Vorreiter der Adoption von neuen Geschäftsstrategien vor dem Hintergrund der Digitalisierung. Kaum eine Industrie hat sich in den letzten Jahren in gleichem Ausmaß verändert. Während etablierte Zeitungsverlage ihr traditionelles Printangebot um zusätzliche digitale Kanäle erweitern (Websites, Nachrichtenapps, E-Papers, Instagram Seiten, Snapchat Accounts…), stellt sich auf Seiten der Fernsehanbieter ein Trend zur Etablierung von Kanälen außerhalb des klassischen TV-Angebots ein (Streamingplattformen, Mediatheken, Youtube…).
    Die bisherige Forschung sieht vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen grundsätzlich zwei gegensätzliche Effekte: Bei der Analyse von Multichannel-Anbietern kann zum einen oftmals ein Kannibalisierungs-Effekt beobachtet werden. Das bedeutet, dass der neu hinzugekommene Kanal die Ab- und/oder Umsätze im traditionellen Geschäft vermindert (bspw. Rückgang der Printabonnements). Gleichzeitig muss dies aber nicht bedeuten, dass der neue Kanal automatisch mehr Umsätze generiert. Zum anderen beschreibt die Forschung auch das Aufkommen von Synergieeffekten durch die Hinzunahme weiterer Kanäle. Die Möglichkeit einen Inhalt bspw. in einer Mediathek nachträglich konsumieren kann sich positiv auf die Kundenzufriedenheit und damit auch auf die Kundenbindung auswirken. In einer Abschlussarbeit könnte beispielhaft gegenübergestellt werden, welche Faktoren und Eigenschaften von Unternehmen bzw. verschiedenen Arten von Content Kannibalisierung verringern und Synergien ermöglichen bzw. verstärken.
    Bei Interesse an diesem Themenfeld wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular (Link oben auf dieser Seite) an Hubertus "Machine Learning" Waltermann.

Personal ICT

  • Digital Nudging bei Online-Entscheidungen über Privacy
    Mehr und mehr Entscheidungen werden heutzutage online getroffen. Dies kann die Wahl neuer Schuhe, eines neuen Autos oder des nächsten Urlaubsziels sein. Viele dieser Entscheidungen beinhalten aber nun gleichzeitig auch eine Entscheidung darüber, wann und wie man welche personenbezogenen Informationen wem preisgibt. Lange ging man in den Wirtschaftswissenschaften von einem rational entscheidenden Konsumenten aus. Studien der Verhaltenswissenschaft und Psychologie haben jedoch gezeigt, dass der Mensch bei Entscheidungen häufig Denkverzerrungen (biases) unterliegt. Hier hat ein Konzept aus der Verhaltenswissenschaft in den letzten Jahren besonders an Aufmerksamkeit erlangt: Das Nudging. Basierend auf der Annahme, dass der Mensch eben keine rationalen, sondern häufig imperfekten Entscheidungen trifft, soll Nudging, was so viel heißt wie „anstupsen“, Individuen zu für sie „besseren“ oder vorteilhafteren Entscheidungen bringen. Ursprünglich in der Politik eingesetzt, wird Nudging nun auch speziell im Online Kontext untersucht, als sogenanntes Digital Nudging.
    Ein Bereich der IS-Forschung untersucht nun die Verbindung zwischen Digital Nudging und Privacy. Dabei ergeben sich beispielhaft folgende Fragestellungen: Welche Denkverzerrungen spielen bei Entscheidungen zum Thema Privacy im Online-Umfeld eine Rolle? Sind diese Denkverzerrungen unterschiedlich bei verschiedenen Plattformtypen? Wie können Plattformen Digital Nudging für Ihre Vorteile nutzen? Nehmen die Nutzer solche „Nudges“ wahr? Wie können Plattformen Digital Nudging als Vorteil für Ihre User einsetzen? Gibt es eine Win-Win-Situation? Diese Fragestellungen sollen anhand zentraler Plattformtypen wie z.B. Twitter, Spotify, oder Facebook untersucht werden.
    Bei Interesse an diesem Themenfeld wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular (Link oben auf dieser Seite) an Charlotte Schöning.
  • Brauch ich nicht, will ich nicht! Wenn sich MitarbeiterInnen gegen neue Technologien wehren
    Komplexe IT ist aus dem Alltag vieler Unternehmen nicht mehr wegzudenken
    Eine Unterscheidung in Jobs ohne und mit IT-Unterstützung ist obsolet geworden: MitarbeiterInnen interagieren permanent mit IT, lassen sich von Ihr führen, Arbeit abnehmen und unterstützen. Doch wie veränderen sich damit der Alltag, die Kommunikation und der Umgang mit neuen Technologien am Arbeitsplatz? Was passiert, wenn MitarbeiterInnen wegen der neuen KI plötzlich Angst um Ihren Arbeitsplatz haben oder sie die ständigen Veränderungen überfordern?
    Eine Vielzahl an Organisationen kämpfen bei der Einführung von neuer IT mit dem Widerstand der NutzerInnen. Ein besseres Verständnis dieser Widerstände sowie der zugrundliegenden (sozial-)psychologischen Mechanismen ist dabei die Vorraussetzung für eine erfolgreiche Gestaltung von Unternehmenssoftware. Wie wird mit Fehlern der Software umgegangen? Welchen Einflüsse haben Unsicherheit und kognitiven Verzerrungen (sog. biases) auf das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine? All das sind spannende Fragestellungen, die in diesem Themenfeld bearbeitet werden können. Hinweis: Bewerbungen von Studierenden passender Fachrichtungen wie Kommunikationswissenschaften, Medieninformatik oder Psychologie sind ebenfalls willkommen. Bei Interesse an diesem Themenfeld wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular (Link oben auf dieser Seite) an Severin Weiler.

Management & Digitalisierung

  • Digitalisierungsprojekte
    Unternehmen müssen im Kontext der digitalen Transformation in der Lage sein, die von ihnen entwickelte Digitalisierungsstrategie in die Tat umzusetzen. Dies geschieht häufig mit gezielten Digitalisierungsprojekten und –initiativen. Charakteristisch für Digitalisierungsprojekte ist, dass sie zwei Seiten aufweisen: Technologie und Management. Diese zwei Seiten und die damit verbundenen Aspekte ganzheitlich und strukturiert anzugehen, stellt Unternehmen vor eine tiefgreifende Herausforderung und kann über Erfolg oder Untergang im digitalen Wandel entscheiden. Wie werden diese Projekte strukturiert und durchgeführt? Wer führt sie durch und wer bezahlt am Ende die Rechnung? Wie werden sie gesteuert und wie lässt sich ihr Erfolg messen?
    Das Themenfeld eignet sich für eine Herangehensweise mit qualitativen Methoden, doch auch quantitative Ansätze sind denkbar. Wegen des hohen Praxisbezugs sind auch Abschlussarbeiten in Kooperation mit Unternehmen möglich.

    Bei Interesse an diesem Themenfeld wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular (Link oben auf dieser Seite) an Philipp Barthel.
  • Digitalisierung und Führung
    Die Verfügbarkeit großer Datenmengen stellt für viele Unternehmen die Grundlage zur digitalen Transformation dar. Neben Kunden- und Produktionsdaten, die für neue Geschäftsmodelle genutzt werden können, fallen täglich auch zahlreiche Mitarbeiterdaten an. Die Gewährleistung der persönlichen Datensicherheit gewinnt in diesem Kontext an Bedeutung.
    Gleichzeitig fordern veränderte Erwartungen der Mitarbeiter und das Arbeiten in internationalen Teams neue Führungskonzepte. Beispiele hierfür sind unter anderem partizipative Führungsmethoden, sowie virtuelle Führung. Die Frage ist, ob anfallende Mitarbeiterdaten in innovativen, Daten-basierten Führungskonzepten genutzt werden können. Wie lassen sich durch Daten anreizkompatible Führungsstrukturen und Transparenz in Unternehmen etablieren? Und wie wird gleichzeitig die Datensicherheit berücksichtigt?
    Das Forschungsthema bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Führungskonzepten und Digitalisierung. Beide Betrachtungswinkel, die technische sowie die Management-Sicht, sind in dem Forschungsfeld relevant. Besonders geeignet zur Bearbeitung des Themas sind qualitative Forschungsmethoden, doch auch quantitative Designs können genutzt werden.
    Bei Interesse an diesem Themenfeld wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular (Link oben auf dieser Seite) an Maren Gierlich.

Künstliche Intelligenz basierte Informationssysteme

  • Intelligent Decision Assistants: Einflüsse künstlicher Intelligenz auf private Entscheidungen
    Seit Anbeginn des ‚Computerzeitalters‘ versuchen wir uns – vor Allem im professionellen Kontext – die Rechenleistung von Computern zur Unterstützung menschlicher Entscheidungen zu Nutze zu machen. Im Umgang mit großen Datenmengen, z.B. in der medizinischen Diagnose oder in der Überwachung komplexer industrieller Produktionsstraßen, sind datenbasierte Entscheidungsunterstützungen bereits seit den 1980er Jahren weit verbreitet.
    Derzeit wird das wachsende Spektrum der Anwendungsbereiche solcher Systeme, sowie deren Akzeptanz als Entscheidungshilfen, von mehreren, unter Umständen Paradigmenwechsel provozierenden, Entwicklungen beeinflusst. Zum einen bietet der rapide Anstieg der verfügbaren Datenmengen und -vielfalt, zahlreiche Möglichkeiten für die Unterstützung von Entscheidungen auch im privaten Kontext; sei es der ideale Vorschlag der nächsten Netflix Serie oder eine passgenaue Finanzanlage, die befähigt ist (semi-) selbstständig und dem eigenen Risikoprofil entsprechend Entscheidungen zu treffen. Zum anderen beeinflusst der technologische Fortschritt im Feld der ‚künstlichen Intelligenz‘ die Qualität solcher datenbasierten Systeme. Rekursive Selbstverbesserung oder maschinelles Lernen können es Algorithmen erlauben, sich auf Basis neuer Daten (nahezu) eigenständig zu optimieren. Doch hat die ausufernde Komplexität solcher Systeme auch, besonders in den Augen privater, meist laienhafter Nutzer, ihre Schattenseiten. Die mangelnde Nachvollziehbarkeit der algorithmisch erreichten Schlussfolgerungen könnte zu erhöhter Skepsis, insbesondere beim Endverbraucher führen. Ebenso besteht Grund zu der Annahme, dass wir Entscheidungen im privaten Kontext, für die wir persönlich die volle Verantwortung tragen, generell weniger ungern in die Hand eines Computersystems legen.
    In diesem Forschungsfeld machen wir es uns zur Aufgabe, den spannenden Fragestellungen, die mit den Veränderungen von Entscheidungssystemen durch die Entwicklungen der ‚künstlichen Intelligenz‘ einhergehen, basierend auf privaten Anwendungsszenarien auf den Grund zu gehen.
    Bei Interesse an diesem Themenfeld wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular (Link oben auf dieser Seite) an Alexander Rühr.
  • Chancen und Grenzen sprachlicher Interaktion mit Informationssystemen
    „Alexa, wecke mich um 7 Uhr morgens", mit diesem und weiteren Befehlen werden Sprachassistenten vermehrt in den Alltag integriert, sei es Zuhause, im Auto oder unterwegs am Smartphone. Wir können nun nicht nur per Touchscreen, Maus oder Tastatur mit Informationssystemen interagieren, sondern ganz natürlich mit ihnen sprechen. Im Vergleich zu früheren Generationen funktioniert dies dank Fortschritten des Machine Learning mittlerweile auch besser und besser, insbesondere im Bereich des Natural Language Processing und der Speech Recognition. Dies führt so weit, das Informationssysteme nicht nur ein vorgegebenes Set an Befehlen verstehen, sondern auf Sätze, Sprachstil und Gesprächskontexte eingehen können und sich an Nutzereigenschaften anpassen. So ist es möglich, natürliche Konversationen mit Sprachassistenten zu führen und auch gewisse Aufgaben an sie zu delegieren.
    Erfolgreich angewendet wird die Sprachinteraktion bereits in persönlichen Assistenzapps, Smart Home Systemen, Autos und bei Robotern. Doch wo liegen die Grenzen dieser Art der Interaktion? Ist die sprachliche Interaktion fähig, herkömmliche Schnittstellen zu ersetzen? Wo funktioniert das und wo nicht? Gibt es Anwendungsbereiche, in denen Sprachinteraktion besonders chancenreich ist? Wo liegen die Vorteile ggü. rein textbasierten Chatbots? Und welchen Einfluss haben unterschiedliche Nutzereigenschaften auf das Nutzungsverhalten sprachbasierter Systeme?
    All das sind spannende Fragestellungen, die sowohl mit qualitativen als auch quantitativen Methoden bearbeitet werden könnten. Bewerbungen von Studierenden passender Fachrichtungen wie Kommunikationswissenschaften, Medieninformatik oder Psychologie sind willkommen.
    Bei Interesse an diesem Themenfeld wenden Sie sich bitte über das das Kontaktformular (Link oben auf dieser Seite) an Christine Rzepka.

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